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5.10.2005, Schwimmbad Musikclub Heidelberg. Bong
dingi bang. Nach so einer vielsagenden Begrüßung durch
da Mouse werden wir von ihm in den Backstageraum, der eher wie ein Mauseloch
wirkt, gebeten um hier unserer Interview zu führen. Nachdem sich
der muskulöse 2-Meter-Mann beim Soundcheck nach jedem Tune mit
Liegestützen aufgewärmt hatte, („normalerweise stemme
ich Gewichte, aber auf Tour geht das schlecht“, meinte er später
zu uns), war er warm genug und bereit, sich unseren Fragen zu stellen.
Halt, ganz bereit doch noch nicht. „Eine Kamera? Moment, dann
muss ich noch schnell meinen Hut holen, damit ich gut aussehe!“
Also vielleicht doch etwas eitel? Naja, Hut da, o.k., los geht’s.
Nachdem
wir uns über seine erste Filmrolle in „New Jack City“
unterhalten haben erklärt er uns noch, dass er Steve Segal’s
Rollenangebot für „Marked To Death“ ablehnte, weil er
mit der Porträtierung der Jamaikaner nicht einverstanden gewesen
war, da es schließlich noch andere Sachen wie Gewalt und Leute erschießen
gäbe.
Nach der Frage seiner Lieblingsfilme kommt er ins Grübeln, meint dann aber "Samson and Delilah" mit Victor Mature, dass er aber auch "gerne Star Wars sieht" und "überhaupt, dass Filme gutes Entertainment sind. " Stunden nach dem Interview füllte sich der etwas klein anmutende Konzertraum schon recht früh am Abend. Nach einigen von Eek A Mouse´s Band Vitamin X (Big up!) dargebotenen Tunes waren die Besucher auch schon gut aufgewärmt und begrüßten den 6 Feet 6 Inch Man mit großem Beifall als er die, für eine echte Maus vielleicht ausreichende für ihn jedoch viel zu kleine, Bühne betrat. Gestylt wie ein Handwerker auf der Walz („die Deutschen sind Arbeiter und da ich heute Abend auch arbeite werde ich auch Arbeitsklamotten tragen“), macht er gleich einen viel harmloseren Eindruck als noch heute Nachmittag im zerrissenen Netzhemd. Doch an Imposanz hat er nicht verloren, auch wenn die Bühne sehr niedrig war, Da Mouse wirkt, im Widerspruch zu seinem Namen, einfach immer riesig. Er begeisterte die Fans mit seinem ganzen über die letzten 35 Jahre angesammelten Repertoire, überließ einem von ihnen sogar das Mikrofon, der auch sogleich weitersang, was ihm großen Beifall einbrachte. Nachdem da Mouse seine Arbeit wieder selbst aufgenommen hatte, folgte Hit auf Hit, immer wieder durch Fragen nach dem Befinden des Publikums unterbrochen, das auch nicht verschont wurde und immer wieder mitsingen sollte. Nach über 1,5 Stunden Show gab es dann auch noch die vom Publikum lautstark eingeforderten Zugaben wie seinen Tophit „Wa do dem“. Am Ende sind dann wohl alle völlig ausgepowert, aber glücklich nach Hause gefahren, um am nächsten Tag, nach 5-6 Stunden Schlaf, wieder selbst zu arbeiten. Manchmal ist das Leben eben hart - hart aber schön. Da Mouse hatte jetzt erst mal Feierabend, konnte die Arbeiterkluft niederlegen und im Hotel ausschlafen. Es sei ihm gegönnt - ein tolles Konzert und ein sehr nettes Interview! An dieser Stelle sei auch noch mal Mr. Eek A Mouse persönlich, Alwin Heim, Manuel und Uwe sehr herzlich für die nette Unterstützung gedankt! Für
jeden der gerne das Originalinterview hören möchte gibt es 2
Möglichkeiten: Am Sonntag, den 16.10.2005 von 19-20.30 Uhr in der
Darktales Radioshow auf Raggakings.net oder am Mittwoch, den 19.10.2005
von 16-17 Uhr auf Radio
Bermudafunk, wo auch ein Online-stream für diejenigen die nicht
im Sendegebiet wohnen zur Verfügung steht. Weitere Infos zu Eek A Mouse findet ihr hier. Hier gibts den Video-Jingle. ------------short englisch information------------ For all those who want to listen to the original english version of the interview, tune in to Darktales Radio-Show on October 16th from 7p.m. to 8.30 p.m. on Raggakings.net. It will be broadcasted also in the Darktales Radio-Show pon Radio Bermudafunk (October 19th - 4p.m. to 5p.m.). There will be an internetstream, too. More infos ´bout the shows: Here. Get more information about Eek A Mouse. Click here for the video station ID. |
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Darktales
| 6.10.2005
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